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Die folgenden 3D-Studien wurden als Abschlussarbeiten im Sommersemesters 2005 angefertigt.

Enrico Kremp

Rekonstruktion
nach einem Foto


Die Grundlage meiner Arbeit bildet ein Foto der vier Eingangspylone des Pan Pacific-Auditoriums, einer Ikone des amerikanischen Art Deco. Das Gebäude strahlt eine unheimliche Dynamik aus. Würdevoll und zugleich dienend stemmen sich die Pylone kraftvoll in den Himmel und rufen die Erinnerung an das Automobildesign jener Jahre wach. Vielleicht war das Vorbild der Architekten aber auch die zwei Kilometer lange Achse zwischen Luxor-Tempel und Karnaktempel, besetzt mit Hunderten knienden Sphinxen. Das surreal anmutende Rendering benutzt Radiosity. Die Froschperspektive spitzt die Situation zu. Das Format ist stehend (stolz), wobei es mit einem Verhältnis von 1 zu 1,2 gedrungen und stark wirkt.


Walter Wurdeman und Welton Becket, Pan Pacific-Auditorium, Los Angeles 1935

Anna Stryszewska

Re-Konstruktivismus


Das Bild von Chernichov hat mich wirklich in die Welt der Fantasie versetzt. Ich habe mir eine unglaubliche Architektur vorgestellt ... die Architektur der Zukunft. In meiner Fantasie sehe ich einen Tempel des Tiefsinns auf dem Mond, wo man in die Unendlichkeit des Weltalls eintauchen kann; wo man von einer Terrasse oder einem hohen Turm einen Ausblick auf seine kleine Welt haben kann.
Um meine Vision umzusetzen und diese leichte Struktur zu bauen, habe ich die Konstruktionselemente extrudiert und dann vielfach kopiert. Die entstandenen FlŠchen habe ich mit Glas bedeckt. Den kosmischen Raum habe ich am Ende in Photoshop kreiert.


Jakob Tschernikow, Architekturfantasie 1931

Joanna Lorenc

Re-Konstruktivismus


In Metallanzügen bewegen wir uns durch die gigantische Fabrik der Zukunft. Die unwirkliche Atmosphäre lässt die Fabrik morgens kalt und technisch gläzen; am Abend schimmern die Oberflächen fleischig im warmen Licht - ein lebendiges Monstrum.
Um meine Vision umzusetzen, habe ich Konstruktionselemente kopiert und Zylinderelemente in verschiedener Größe benutzt.


Cernichov, Gigantische Fabrik für besondere Aufgaben, 1931

Arkadiusz Górny

Re-Konstruktivismus


Mein Projekt stellt die »Sun-Factory« des XXI-Jahrhunderts dar, die regenerative Energien wie Sonnenenergie oder Blitzenenergie ausnutzt, um weiter zu funktionieren. Die gläsernen, gebogenen Flächen fokussieren die Energie der Sonnenstrahlung und verarbeiten sie zu Nutzstrom. Die gläsernen Kugeln dagegen »fangen« die Blitze und speichern ihre Energie.


CERNICHOV, Zentrale Versuchsstation eines Forschungsinstitutes der Leichtindustrie, 1931

Robert Steinbach

Re-Konstruktivismus


Lissitzky sah den Wolkenbügel als Beispiel für eine »rationale Architketur«, eine Alternative zu den konventionelle Wolkenkratzern in den USA.
Modellierung: Nach der Ermittlung des ungefähren Grundrisses war es möglich, die durchlaufenden Teile (Stützen, Fenster, Fahrstuhlschacht) des Treppenhauses zu extrudieren. Treppenstufen sowie horizontale Ebenen wurden mittels Mehrfachkopie erstellt.
Die oberen Geschosse bestehen aus den Ebenen der Fassade sowie den auskragenden Bügeln. Die Fassadenelemente stehen nicht lotrecht. Die Drehung der Elemente sowie die Eckanschlüsse der einzelnen Scheiben untereinander wurden durch die Funktion »NURBS Edit« erreicht.


Lissitzky, Wolkenbügel, 1924

Ingo Börner

Re-Konstruktivismus


Das von mir bearbeitete Bild von Jakob Tschernikow stellt einen Industriebau dar. Durch Studieren des Bildes habe ich versucht, Rückschlüsse auf den Grundriss zu ziehen und diesen nachzubilden. Die weiteren Arbeitsschritte waren die Volumen mit der Kameraposition und dem Winkel so anzupassen, dass sie dem Vorbild so nah als möglich kommen. Zur weiteren Annäherung habe ich dann die Fassadenstrukturen, Stützen und Antennen ergänzt. Um dem Bild noch etwas mehr Ausdrucksstärke zu geben, habe ich den Himmel im Hintergrund hinzugefügt. Das Bild wurde mit 3dsMax Version 6 erstellt und mit 'final render' gerendert.


Jakob Tschernikow, Architekturfantasie

Christian Börner

Re-Konstruktivismus


Die Vorarbeit bestand in der Grundrissermittlung durch Verschieben, Skalieren und Drehen der Volumenkörper und der Kameraposition. Danach erfolgte die Verfeinerung der Körper durch Einsetzen von Fenstern und Brücken sowie der Antennen und der Krananlage. Der verwendete Renderer war »final render stage1«. Die Wolken im Hintergrund wurden mithilfe von atmosphärischen Körpern in 3ds erstellt.


Jakob Tschernikow, Haus der Technik