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"No one can be free with the law of gravity." (Defunkt, Crisis 1992) Inhalt der 3D Studie Bearbeitungshinweise |
Semesteraufgabe Wählen Sie eine der folgenden Aufgaben Zu jeder Aufgabenstellung gehören ein kurzer Erläuterungstext und Querverweise auf Bilder und Texte, die mit dem Thema im Zusammenhang stehen. Ziel jeder Aufgabe ist das Erstellen einer 3D-Studie. |
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Abgabe
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Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Abgabe, damit Ihre Unterlagen vollständig sind.
Viel Spaß! |
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Frottage Texturen charakterisieren die Stadt. Erzeugen Sie eine Collage. Durch Wiederholung werden einfache Strukturen in Parkettierungen und Friese verwandelt. Vektorisieren Sie ebene Strukturen Ihrer Wahl und generieren Sie Reliefs, Lochplatten wie Stanzbleche durch Extrudieren oder Boolesche Operationen. Geben Sie den Platten und Reliefs bestimmte Umrisse oder verbiegen Sie die Objekte. Setzen Sie die Objekte, Platten oder krumme Flächen, zu größeren, wechselvollen Gebilden zusammen. Durch Lichtquellen, Materialwahl und Farben kann die Szenerie eine rätselhafte Aura erhalten. Lassen Sie den Betrachter im Glauben, er blicke auf eine fremde Welt, auf eine transgalaktische Zivilisation, einen Termitenpalast unter dem Mikroskop. Text 11: Die Städte und der Himmel 3 GIGER, New York City, 1981/82 MAX ERNST, Die ganze Stadt, 1935 |
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Gerüste und Gerippe Die Stadt ist immer im Bau, sie lebt. Die Bewegung manisfestiert sich stählern in Kränen und Brücken, Baustellen und Fabriken. Erzeugen Sie Fachwerkträger und Gitterwerke. Je nachdem ob die Geometrie einfach oder organisch inspiriert ist, es entstehen Gerippe und Skelette. Arrangieren Sie die Gerüste zu Gruppen, zu Straßenfluchten, zu Stadtsilhouetten. Im Wechsel mit plumpen, großformatigen Silos, Tanks und Hallen können sich die Skelette zu raffinierten Raffinerien oder kraftvollen Kraftwerken verbinden. Text 5: Die subtilen Städte 3 Text 8: Die subtilen Städte 5 Text 11: Die Städte und der Himmel 3 CERNICHOV, Architekturfantasie, 1931 CERNICHOV, Architektur der Industrie, 1932-36 |
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Re-Konstruktivismus Die Stadt ist ein Bild. Greifen Sie eine Zeichnung von Cernichov. Führen Sie eine Rekonstruktion der Perspektive durch, soweit das möglich ist. Gestützt auf Annahmen und Abschätzungen soll eine ausreichende Zahl von Maßen entnommen werden. Aus den so gefundenen Grund- und Aufrissen bauen Sie die Szenerie neu. Eine der Zeichnung entsprechende Perspektive soll gerendert werden, die dem Original an grafischer Qualität nicht nachsteht und trotzdem erkennbar ein Kind der digitalen Welt ist. In einer weiteren Perspektive kann die Szenerie gewissen Manipulationen und Ergänzungen unterworfen werden. Schließlich ist auch eine Sequenz denkbar, die durch einen laufenden Wechsel des Standortes die Vorteile des digitalen Modells gegenüber der Zeichnung widerspiegelt. Vielleicht gelingt hier die Antwort auf die Frage nach der Rückseite des Bildes. Text 1: Die Städte und der Wunsch 3 Verschiedene Bilder |
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Schach Die Stadt ist eine Gemeinschaft. Von Gebäuden. Verschiedener Charaktere und Formen. Und doch eine Familie. Ein Objekttypus soll entwickelt werden, der tragfähig ist in seiner Spannung aus einfacher Prägung und Komplexität. Ausgangspunkt sei eine Drehfläche oder eine anderes turmartiges Volumen. Mit geringen Manipulationen in Größe und Proportionen entsteht aus dem einen Typus eine Gruppe von Varianten und Mutanten. Diese werden in ein beziehungsreiches Miteinander gesetzt, gleich den Figuren auf einem Schachbrett. Kleine Details dekorieren und verbinden die Protagonisten auf der Spielwiese, dem gerasterten Acker, dem Verschlungenen Straßennetz. Text 1: Die Städte und der Wunsch 3 Text 7: (S. 79:) Text 10: Die Städte und der Austausch 5 HUSZAR, Hammer und Säge, 1917 MONDRIAN, Broadway Boogie-Woogie, 1942-1943 VANTONGERLOO, Beziehung der Volumen, 1921 KLEE, Die Revolution des Viaduktes, 1937 CERNICHOV, Architektur der Industrie, 1931-36 |
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Fernweh Die Stadt kann so unerreichbar sein wie der Traum der letzten Nacht. Wählen Sie einen der unten aufgeführten Texte und bauen Sie aus dem Gelesenen eine Stadt. Nur ein einziges Bild dieser Stadt wird das richtige sein: jene Postkarte, auf der die Stadt genau so ist, wie sie nie war und nie sein wird: ideal. Erzeugen Sie dieses eine Bild. Und kein anderes sollten sie weitergeben. Den Rest der ganzen Stadt wird der Unkundige beim Lesen des einen Bildes träumen. Und er wird nicht erkennen, dass es keine Stadt ist, was er sieht, sondern nur ein potemkinsches Dorf, eine dünne Kulisse, die Attrappe für das Bild. Text 1: Die Städte und der Wunsch 3 Text 3: Die subtilen Städte 2 Text 4: Die Städte und der Wunsch 5 Text 6: Die Städte und die Augen 1 Text 8: Die subtilen Städte 5 Text 9: Die Städte und die Augen 3 Text 10: Die Städte und der Austausch 5 |
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