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Die Sammlung Mathematischer Modelle der TU-Dresden wurde nach dem Zweiten Weltkrieg neu zusammengetragen. Sie enthält gleichwohl einige historische Modelle aus dem 19. Jahrhundert, die somit eine lange Tradition des Visualiersierens dokumentieren. Möglich wurde dieser auch konservatorisch interessante Bestand durch Ankäufe aus der Auflösungsmasse des Verlages Schilling in Leipzig (1960).

Ein zweiter großer Posten stammt aus der Lehrmittelprodukion der Fa. Rudolf Stoll in Berlin und datiert in die 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Nach der »Wende« wurde die Sammlung durch die Übernahme von Modellen der TU-Berlin in größerem Maße erweitert. Einige Stücke verdankt die Sammlung außerdem den Nachlässen ehemaliger Institutsangehöriger und natürlich den gelegentlichen Neuentwicklungen zu Forschungs- und Lehrvorhaben am Institut für Geometrie. Viele Modelle dienen regelmäßig als Anschauungsmaterial für Lehrveranstaltungen.

Insgesamt existieren am Institut für Geometrie über 400 Objekte, die mit diesem Internet-Projekt nicht nur dokumentiert, sondern auch wissenschaftlich erschlossen werden sollen. Damit ist die Sammlung Mathematischer Modelle Bestandteil weitreichender Bestrebungen der Kustodie, den Sammlungs- und Kunstbesitz der TU-Dresden der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.