gmut -- Kommandozeile

˙
˙

1.1 Kommandozeile

Das Programm kann mit auf der Kommandozeile (oder Eingabeaufforderung) in folgender Form aufgerufen werden:

gmut Mutabor-Datei Routen [Starttasten] [Optionen]

Mutabor-Datei
ist eine ganz normale MUTABOR-Datei (siehe dazu die Beschreibung von MUTABOR). Es ist lediglich zu beachten, dass gmut als Datei-Erweiterung .mut (statt .mus) erwartet und gegebenfalls anfügt.
Routen
ist eine Spezifikation, wie die Musikdaten im GUIDO-Format verarbeitet werden sollen, woher sie kommen und wohin sie gespeichert werden sollen.

Bei Version 0.60 beschränkt sich die Angabe der Routen auf eine .gmn-Musikdatei im GUIDO-Format. Diese kann auch zur Steuerung von gmut das Tag mutabor enthalten, welches in Abschnitt 2 beschrieben ist. Als Datei-Erweiterung wird gegebenfalls .gmn angefügt. Die Ausgabe wird in eine Datei mit demselben Namen aber mit der (leicht geänderten) Erweiterung .gmm geschrieben.

Ab Version 0.70 können auch mehrere Routen durch Leerzeichen getrennt angegeben werden, um die Datenströme aufzufächern und zu verschmelzen. Wie die Routen aufgebaut sind, finden Sie im folgenden Abschnitt 1.2.

Starttasten
ist eine Sequenz von Buchstaben die als Initialisierung für das Instrument bezihungsweise die Box Nummer 1 verwendet wird. gmut reagiert so, als würden bei MUTABOR diese Zeichen auf der Tastatur eingegeben werden und stellt dementsprechend die Logiken und Tonsysteme ein. Wenn eine Logik und ein Tonsystem auf die gleiche Taste reagieren, wird die Logik bevorzugt. Um die Verwendung des „gleichbuchstabigen“ Tonsystems zu erreichen, ist dem Buchstaben ein & voranzustellen (z.B. „g&s“ bewirkt bei demo.mut: Logik „Gleich“, Tonsystem „Sechzehntel“). Die Zeichen können mit und ohne Zwischenraum geschreiben werden.
Optionen
sind mögliche Optionsschalter:
/key:Nr,Text
ermöglicht es, an einzelne Boxen Tastatur-Zeichenfolgen zu übergeben, um Logiken und Tonsysteme zu aktivieren.

Nr
ist dabei die Nummer der Box.
Text
ist eine Zeichenfolge, die so wie sie ist für die Einstellung der Boxen verwendet wird. gmut reagiert so, als würden bei MUTABOR diese Zeichen auf der Tastatur eingegeben werden und stellt dementsprechend die Logiken und Tonsysteme ein. Wenn eine Logik und ein Tonsystem auf die gleiche Taste reagieren, wird die Logik bevorzugt. Um die Verwendung des „gleichbuchstabigen“ Tonsystems zu erreichen, ist dem Buchstaben/Zeichen ein & voranzustellen (zum Beispiel „g&s“ bewirkt bei demo.mut: Logik Gleich, Tonsystem Sechzehntel). Alle Tastenanschläge müssen dabei ohne Leerzeichen geschrieben werden.
/silent
unterdrückt jegliche Ausgabe von Protokolldaten (dieser Modus ist bei Einbindung von gmut in andere Programme zu empfehlen)
/report
zeichnet alle Protokolldaten in der Datei GMut.rep auf
/help
gibt einen kurzen Hilfebildschirm aus
˙
Deutsch English
©2006
Letzte Veröffentlichung auf dem Server:
Mittwoch, 29. März 2006, 13.51 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit