Bedienungsanleitung der Oberfläche – Tonnetz

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10.1.  Tonnetz

Das folgende Programm realisiert bereits eine recht komplizierte Umstimmungslogik. Es ist die Umsetzung einer Idee, die Martin Vogel in seinem Buch „Die Lehre von den Tonbeziehungen“ erwähnt: Es soll erkennen, in welcher Tonart gerade musiziert wird, und in der entsprechenden Tonart rein stimmen. Als Indizien für die Bestimmung der Tonart werden die Dur-Tonika, die Tonika-Parallele sowie der Dominantseptakkord herangezogen. Für harmonisch einfache Stücke ist dies ausreichend.

Die Fundamentaltonleiter wird, ausgehend vom Grundton, mit Hilfe der reinen Intervalle Oktave, Quint und Terz konstruiert.

Programm:
INTERVALL  
    Oktave = 2:1  
    Quint = 3:2  
    Terz = 5:4  
 
TON  
    a = 440  
    c = a + Quint - Terz - Oktave  
    d = c + Quint + Quint - Oktave  
    e = c + Terz  
    f = a - Terz  
    g = c + Quint  
    h = g + Terz  
    b = f - Quint + Oktave  
    es = g - Terz  
    as = c - Terz + Oktave  
    des = as - Quint  
    fis = d + Terz  
 
 
TONSYSTEM  
    C_Dur = 60 [c,des,d,es,e,f,fis,g,as,a,b,h] Oktave  
 
 
UMSTIMMUNG  
    Transpo (x) = @ + x [ ]  
 
 
HARMONIE  
    Dur = {0,4,*7}  
    Moll = {0,4,9}  
    Dom7 = {*2,5,7,11}  
 
LOGIK  
    TonNetz Taste N = C_Dur  
    [  
        FORM Dom7 -> Transpo ( ABSTAND )  
        FORM Dur -> Transpo ( ABSTAND )  
        FORM Moll -> Transpo ( ABSTAND )  
    ]

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Mittwoch, 29. März 2006, 13.51 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit