Programmier- und Bedienungshandbuch – Die Einstimmung

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7.2.  Die Einstimmung

Hier kann ein Tonsystemname oder ein Umstimmungsname stehen. Das angeführte Tonsystem (bzw. die Umstimmung) wird einmalig aufgerufen, und zwar in dem Moment, in dem Sie im Laufzeitmodul die Logik durch Tastendruck1 aktivieren.

Eine Einstimmung dient als Initialisierung des aktuellen Tonsystems. Wenn Sie hier ein Tonsystem eintragen, spricht man von einer „harten“ Initialisierung, weil der alte Zustand komplett vergessen wird und alle Parameter auf einen neuen Wert eingestellt werden, gemäß dem Einstimmungs-Tonsystem. Tonsysteme werden immer dann als Einstimmung benutzt, wenn die Logik einen fest definierten und somit immer gleichen Anfangszustand haben soll. Und natürlich, wenn Sie, wie im Abschnitt „Tonsysteme“, nur ein nicht-mutierendes Tonsystem spielen wollen. In diesem Fall besteht die Logik aus einer Einstimmung (nämlich dem gewünschten Tonsystem) und einer leeren Aktionsliste („ [ ] “).

Wenn Sie eine Umstimmung als Einstimmung angeben, so wird nur ein Teil der Parameter verändert. Solche „weichen“ Einstimmungen sind mit Vorsicht zu genießen, da verschiedene Ausgangszustände die Logik unterschiedlich initialisieren. So passieren möglicherweise ungewollte Effekte. Nichtsdestotrotz sind Umstimmungen als Einstimmung einer Logik manchmal nützlich, insbesondere wenn nur die Breite des Tonsystems expandiert werden soll.

Außerdem ist es möglich, keine Einstimmung anzugeben. Dann wird das aktuelle Tonsystem beim Aufruf der Logik nicht verändert, es findet beim Aufruf der Logik überhaupt keine Initialisierung statt.

  7.2.1  Eine Randbemerkung

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Mittwoch, 29. März 2006, 13.51 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit