Programmier- und Bedienungshandbuch – Direkte Umstimmungsbünde

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13.1.  Direkte Umstimmungsbünde

Manchmal erscheint es zu umständlich, einen Umstimmungsbund zu deklarieren, falls ein Auslöser mehrere Aktionen auslösen soll. Wir haben deshalb in die Logiksprache ab der Version 2.1 die Möglichkeit eingebaut, Umstimmungsbünde direkt hinter den Auslöserpfeil in einer Logik zu schreiben. Die beiden folgenden Logiken Entweder und Oder arbeiten völlig identisch und unterscheiden sich nur in der syntaktischen Formulierung:

INTERVALL  
  Viertelton = 24 wurzel 2  
 
TON  
  a’ = 440  
 
TONSYSTEM  
  Viertel = 69 [ a’ ] Viertelton  
 
UMSTIMMUNG  
  Allerhand = { MIDIOUT(254),  
                Viertel,  
                MIDIOUT(#C0,#2B),  
                Expandiere }  
HARMONIE  
  Grunz = { 1,*2,3 }  
 
LOGIK  
  Entweder Taste A = [ FORM Grunz -> Allerhand ]  
  Oder     Taste B = [ FORM Grunz ->  { MIDIOUT(254),  
                                        Viertel,  
                                        MIDIOUT(#C0,#2B),  
                                        Expandiere } ]

Die Konstruktion eines „direkten Umstimmungsbundes“ arbeitet die innerhalb der geschweiften Klammern aufgeführten Aktionen – genau wie ein normaler Umstimmungsbund – sequentiell ab.

Da in komplexen Stimmungslogiken meistens mehrere Klammerebenen ineinander geschachtelt werden, sollten Sie sehr sorgfältig prüfen, dass jede geöffnete Klammer auch an der richtigen Stelle die korrespondierende geschlossene Klammer hat.

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Mittwoch, 29. März 2006, 13.51 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit