Programmier- und Bedienungshandbuch – Beispiel: Pythagoreïsche Tonleiter auf den weißen Tasten

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9.1.1.  Beispiel: Pythagoreïsche Tonleiter auf den weißen Tasten

INTERVALL  
   Oktave = 2:1  
   Quint = 3:2  
TON  
   c = 260.1  
   d = g + Quint - Oktave  
   e = a + Quint - Oktave  
   f = c - Quint + Oktave  
   g = c + Quint  
   a = d + Quint  
   h = e + Quint  
TONSYSTEM  
   Pythago = 60 [ c, ,d, ,e,f, ,g, ,a, ,h ] Oktave

Die schwarzen Tasten der Klaviatur bekommen keinen Ton zugewiesen, sind also stumm geschaltet1 .

Um dieses Tonsystem im Laufzeitmodul spielen zu können, müssen wir noch eine Stimmungslogik hinzufügen, die unser Tonsystem als Einstimmung benutzt und ansonsten „leer“ ist. Außerdem definieren wir bei dieser Gelegenheit einen Auslöser, welcher die Logik aktivieren soll, und zwar sinngemäß die Taste P.

LOGIK  Pythagoras TASTE P = Pythago [ ]

Genaue Definitionen über die Syntax finden Sie im Referenzhandbuch. Hier stehen alle möglichen Sprachkonstruktionen in grafischer Darstellung aufgelistet. Dieses Handbuch legt die Funktionalität der Logiksprache fest. Wenn Sie feststellen, dass eine programmierte Logik nicht so funktioniert, wie Sie es wünschen, so ist das Referenzhandbuch die Entscheidungsinstanz, anhand derer Sie feststellen können, ob das Logikprogramm falsch ist, oder MUTABOR nicht korrekt funktioniert.

Es sei hierbei darauf hingewiesen, dass der MUTABOR-Compiler nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Die Stimmungslogik

LoGiK  PyThAgorAs TAstE p = PytHAgo [ ]

ist also mit der obigen völlig identisch.

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Mittwoch, 29. März 2006, 13.51 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit