Programmier- und Bedienungshandbuch – Intervalldeklarationen

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5.3.1.  Intervalldeklarationen

In einem Tonsystem stehen die Töne der Fundamentaltonleiter (FT) in einer bestimmten Intervallbeziehung zueinander. Die Aussage „G liegt um eine Quinte höher als C“ bedeutet, dass man die Frequenz von „C“ mit dem Faktor „Quinte“ multiplizieren muss, um die Frequenz von „G“ zu erhalten. Da solche Intervalle für die Definition von Tonsystemen von so grundlegender Bedeutung sind, können Sie sich in einem MUTABOR-Programm Ihre Intervalle selbst definieren. Ein paar Beispiele:

INTERVALL  
    Quinte     = 3 : 2  
    Terz       = 5 : 4  
    Halbton    = 12 Wurzel 2  
    Oktave     = 2 : 1  
    Drittelton = 18 Wurzel 2  
    Cent       = 1200 Wurzel 2  
    Syn_Komma  = 4 Quint - 2 Oktave - Terz  

Zulässige Zuweisungen sind: Proportionen (z.B. 32:19, aber auch 3.14159:4) und Wurzelausdrücke ( z.B. 9 Wurzel 1.342 ). Komplexe Ausdrücke, also Intervalldeklarationen, die sich auf andere Intervalle beziehen (siehe letzte Deklaration im Beispiel), sind ebenfalls erlaubt, genaueres darüber lesen Sie im Anhang A.

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Mittwoch, 29. März 2006, 13.51 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit