Referenzhandbuch – 5 Intervall

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5.  Intervall

Eine Intervalldeklaration definiert einzelne Intervalle und die dazugehörenden Werte. Intervallnamen dürfen nicht doppelt definiert werden, sie dürfen jedoch gleiche Namen tragen, wie Objekte einer anderen Art. Der Wert eines Intervalls ist ein Frequenzverhältnis. Der Wert eines Intervalls kann auf eine von drei Arten angegeben werden:

  • als Zahlenverhältnis,
  • als Wurzelausdruck oder
  • als Kombination aus anderen Intervallen.

Es bedeutet dabei Zahl1 : Zahl2 das Verhältnis von Zahl1 zu Zahl2 und A WURZEL B ist die Ate Wurzel aus B. Wenn Intervalle aus anderen Intervallen zusammengesetzt werden, so dürfen keine gegenseitigen Abhängigkeiten entstehen, sondern die Werte der Intervalle müssen in konsistenter Form berechenbar sein. Alle Intervalle die zum Zusammensetzen anderer Intervalle benutzt werden, müssen innerhalb des Logik-Programms deklariert werden. Optional kann einem Intervall auch ein Faktor vorangestellt werden, dann gilt der Wert dieses Intervalls entsprechend mehrfach. Da es sich bei Intervallen eigentlich um Frequenzverhältnisse handelt, ergibt sich der Wert eines zusammengesetzten Intervalles multiplikativ. Zum Beispiel wird das Intervall

INTERVALL I = 3 oktave - 5 terz + 17 cent

nach folgendem Schema berechnet:

          3      − 5      17
I = oktave  ∗terz   ∗ cent

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Mittwoch, 29. März 2006, 13.51 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit