9. harmonie-Thematurnier 1997

Preisbericht von Torsten Linß, harmonie 50, 6/1997

Nur zwei eingesandte Probleme machten dem Turnierleiter und insbesondere dem Preisrichter die Arbeit leicht. Enttäuscht von der quantitativ geringen Ausbeute bin ich nicht, da das Thema doch sehr anspruchsvoll war. Beide Stücke erhalten Auszeichnungen.

Dem eigentlichen Bericht möchte ich noch eine Aufgabe voranstellen, auf die mich Turnierleiter Rolf Wiehagen hingewiesen hat - gewissermaßen als Ergänzung zum Ausschreibungsartikel.

Christopher J. Feather
23, Hatchings 1, 10/1994








h#3 (4+13)
3.1;1.1;1.1
1.Lb6 T:d4 2.K:d4 L:f4 3.Kd5 Td6#, 1.Sc6 L:f4 2.K:f4 T:e4 3.Kg5 Tg6#, 1.Sb6 T:e4 2.K:e4 T:d4 3.Ke5 Lg7#

Harald Grubert
Preis, 9. harmonie-TT 1997








h#3 (4+10) Co+
b) Sf7-> b6
c) Sf7-> e3
Preis: Nr. 1 von Harald Grubert
Zyklus der 1. und 2. weißen Züge und Mattzüge auf ein Feld (= Thema des 4. (?) WCCT). Hervorzuheben ist die Beschränkung des Materials bei Weiß auf das thematisch Notwendige; Mustermatts runden den Gesamteindruck ab. Die Zwillingsbildung ist akzeptabel. Wenig beeindruckend ist das schwarze Spiel, aber alles kann man selten haben, und irgendwie muß das weiße Spiel zum Laufen gebracht werden.
a) 1.Sd6 Sf7+ 2.Kd5 e4+ 3.Kc6 Se5#, b) 1.Dd7 e4 2.Sd5 Ld4+ 3.Kd6 e5#, c) 1.Kf4 Ld4 2.Sc5 Sf7 3.Se4 Le5#

Daniel Meinking
ehrende Erwähnung, 9. harmonie-TT 1997








h#3 (5+5)
b) Ba5-> h5
c) Td5-> d3
Ehrende Erwähnung: Nr. 2 von Daniel Meinking
Zyklus der 2. und 3. schwarzen Züge - der Trick mit den verfolgenden Blockzügen ist denkbar einfach, fast schon trivial. Aber auch das will erstmal gefunden sein! Zwillingsbildung und weißes Spiel sind reichlich chaotisch. Deshalb gibt es dafür auch keinen Preis!
a) 1.Lf4 Ld1 2.Te3 Lh5 3.Sf3 Lg6#, b) 1.Tf4 Sa5 2.Sf3 Sc4 3.Ld4 Lc2#, c) 1.Sf5 Se7 2.Ld4 Sg6 3.Te3 Lc6#


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