Anlaß für diesen kurzen Artikel ist der Urdruck 190 von Chris Feather in harmonie 43. Es hatte eine Weile gedauert, bis mich der besondere Charm der Forderung im allgemeinen und des Stückes im besonderen gefesselt hat. Später entstand dann refLinss.
Nach Rice & Dickins (John M. Rice, Anthony S. M. Dickins: The Serieshelpmate. 2nd Edition, The Q Press 1978) ist 1 das erste Serienzughilfsmatt mit weißen Vorschaltzug. Inhaltlich ist das Stück natürlich no etwas dürftig. Aufgabe 2 zeigt da mit 3x3 gediegenen Unterverwandlungen schon einiges mehr.
Eine besondere Anziehungskraft üben von jeher Probleme mit Satzspiel aus, also Aufgaben, bei denen es zu Spielwechsel kommt, weil kein neutraler Wartezug verfügbar ist. Dies ist auch in unserem Vorschaltzüger denkbar: die Aufgabe ist auch als normaler Serienzüger lösbar, allerdings gibt es keinen Vorschaltzug, der das Satzspiel aufrechterhält. Ältestes Beispiel ist möglicherweise Kniests 3 (ebenfalls nach Rice & Dickins). Die verbleibenden Aufgaben arbeiten ebenfalls mit Satzspiel und zeigen Allumwandlung (4), Bahnungen mit Echomatts (5) und Platzwechsel (6).
Gefordert werden Serienzüger mit einem Vorschaltzug, z.B. 1 weißer Zug, dann
ser-h#n oder 1 schwarzer Hilfszug, dann ser-s=n, etc. Das Spielziel ist
beliebig (Matt, Patt, Zielfeld, Schlag usw.), und es dürfen beliebige
Märchenfiguren und -bedingungen eingesetzt werden.
Preisrichter: Torsten Linß, an den auch die Einsendungen erbeten werden.
Einsendeschluß ist der 30.9.1995. Der Preisbericht soll noch im selben
Jahr erscheinen.