Nach dem Sie nun über die Kenntnisse zum Thema Funktionen verfügen, sollten Sie in der Lage sein den Unterschied zu einem Skript zu kennen bzw. eigene Funktionen zu schreiben.

6.
a) Wandeln Sie zunächst Aufgabe 4 (a und b) vom Skript Kreuz.m in eine Funktion Kreuzprodukt.m um.
b) Nachdem Sie in den vorherigen Abschnitten gesehen haben, wie man aus dem Skript sum.m eine Funktion erstellt, wiederholen Sie dies für das Skript prod.m zu Produkt.m.

Lesen Sie sich die Aufgaben noch einmal genau durch und überlegen Sie sich, was genau zu tun ist. Ziehen Sie gegebenenfalls die vorherigen Abschnitte zu Rate, wie man eine Funktion aufbaut, und wodurch sie sich von einem Skript unterscheidet.

a) Sie sollen das Skript Kreuz.m in Funktion Kreuzprodukt umwandeln.

b) Sie sollen das Skript prod.m in eine Funktion Produkt.m umwandeln indem Sie sich am Vorgang aus dem Tutorial für sum.m orientieren.

Die Umwandlung einer Funktion bedeutet nichts anderes als die Kopfzeile mit entsprechendem Namen hinzuzufügen, welche über Eingabe- und Ausgabevariablen sämtliche festgelegte Eingaben/input- bzw. disp-Befehle ersetzt.

a) Das bedeutet für das Kreuzprodukt müssen zwei Eingabevariablen, welche für die beiden Vektoren stehen, angegeben werden.
Andernfalls kann kein dritter Vektor gebildet werden. Dazu werden insgesamt drei Ausgabevariablen für den gekreuzten Vektor sowie die beiden Flächeninhalte für Dreieck und Parallelogramm benötigt.
Ihr Skript Kreuz.m dient für den mathematischen Inhalt als gute Vorlage.

b) Ähnlich wie bei der Summe müssen Sie für die Funktion Produkt eine Eingabevariable zur Verfügung stellen damit seine Komponenten verrechnet werden können.
Hinzu kommt eine Ausgabevariable für eben jenes Produkt aller Komponenten. Das Skript prod.m dient ebenfalls dazu als gute Vorlage für den mathematischen Aspekt.

Die Übersetzung der mathematischen Inhalte in matlab-Code sind analog zu den Aufgaben 4 und 5 aus dem zweiten Kapitel. Dort finden Sie falls notwendig eine ausführliche Erklärung zu den einzelnen Rechenoperationen: Übung II

Eine beispielhafte Lösung für Aufgabe 6

Aufgabe1

7. Sie kennen aus Kapitel I die Befehle min(x) und max(x). Schreiben sie selbstständig diese Funktionen, die das kleinste bzw. das größte Element eines Vektors ausgeben und nennen Sie diese Minimum.m bzw. Maximum.m.

Lesen Sie sich die Aufgaben noch einmal genau durch und überlegen Sie sich, was genau zu tun ist. Ziehen Sie gegebenenfalls die vorherigen Abschnitte zu Rate, wie man eine Funktion aufbaut bzw. oder sogar Kapitel II.

Ihre Aufgabe ist es eine Funktion zu schreiben, die in einem Vektor das kleinste bzw. das größte Element findet.

Das Minimum (Maximum) eines Vektors heißt nichts anderes als seinen kleinsten (größten) Eintrag zu finden. Das bedeutet nichts anderes als seine Elemente nach und nach zu vergleichen und das kleinste (größte) am Ende festzuhalten.

Übersetzung der mathematischen Inhalte in matlab-Code

Aufgabe2

Eine beispielhafte Lösung für Aufgabe 7

Aufgabe2

8. Schreiben Sie eine Funktion Zinseszins. Dabei sollen das Anfangskapital KA, der Jahreszinsatz p sowie die Laufzeit in Monaten m die Eingabevariablen sein. Die Ausgabevariable sollen die Monatszinsen MZ sowie das Endkapital KE nach der abgelaufenen Zeit sein.

Lesen Sie sich die Aufgaben noch einmal genau durch und überlegen Sie sich, was genau zu tun ist. Ziehen Sie gegebenenfalls die vorherigen Abschnitte zu Rate, wie man eine Funktion aufbaut.

In dieser Aufgabe geht es erneut darum eine Funktion zu schreiben. Sie soll den Namen Zinseszins tragen. Dabei sollen KA, p und m die Eingabevariablen und MZ sowie KE die Ausgabevariablen sein.

Um diese Aufgabe zu lösen, müssen Sie sich zunächst überlegen, wie die Formeln für die einzelnen Rechnungen aussehen und wie die einzelnen Variablen verknüpft sind.
Da es hierbei darum geht, dass die Zinsen monatlich verrechnet werden sollen, muss dies berücksichtigt werden, da der Jahreszins gegeben ist. Dies bedeutet nach einem Monat hat sich der Betrag um ein Zwölftel des Prozentsatzes erhöht. Somit gilt:
K1 = K0 + K0*(p/(100*12)) = K0*((1200+p)/1200)
Setzt man dies auf eine beliebige Anzahl an Monaten fort, ergibt sich eine explizite Bildungsvorschrift:
KE = K0*((1200+p)/1200)^m.
Um die monatlichen Zinsen zu ermitteln, welche hinzugekommen sind, ist es zu beachten, dass man das Gesamtkapital des aktuellen Monats minus das des vorherigen Monats rechnet, um die Differenz zu erhalten (Die Zinsen, welche dazu gezahlt wurden).
Das heißt beispielsweise: K5 - K4 = MZ5

Übersetzung der mathematischen Inhalte in matlab-Code

Aufgabe2

Eine beispielhafte Lösung für Aufgabe 8

Aufgabe2

News

01. April 2015 | Grundversion verfügbar

Inhalt:

Marcus Bether, Michael Klöppel

Technische Umsetzung:

Marcus Bether, Michael Klöppel

Kontakt:

Jörg Wensch