Bevor die Grundlagen des Programmierens angeführt werden können, ist es wichtig, dass man den Begriff des Skripts im Sinne von matlab kennenlernt. Dabei geht es einfach gesagt darum eine Abfolge von Befehlen in einer Textdatei zu speichern, welche im Format *.m im Current Directory abgelegt wird. Um eine leere Datei zu öffnen, klicken Sie, wie im Bild zu sehen: File --> New --> Blank M-File oder bei neueren Matlab-Versionen File bzw. Home--> New --> Script. Alternativ ist dies auch über das Symbol in der darunterliegenden Leiste möglich.

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Hat man nun eine leere Datei offen, lassen sich verschiedene in Kapitel I gelernte Befehle eingeben, welches im gleichen Format geschieht, wie zuvor im Command Window. Definieren Sie, wie im Bild, einfach zwei Variablen und lassen sie dann verschiedene Operationen ausführen. (Dies ist nur ein Beispiel und Sie dürfen gern einige der anderen Befehle testen.)

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Speichern Sie die Datei dann unter dem Namen "Test" in dem Ordner der als Current Directory ausgewählt ist. Sollte alles korrekt gelaufen sein, sollte wie im Bild nun eine Datei mit dem Namen Test.m auftauchen und ein kleines matlab-Symbol als Icon besitzen. Um das gewünschte Skript auszuführen, brauchen Sie nur noch den Namen der Datei (ohne das Kürzel .m) eingeben. Sollten alle Eingaben richtig sein, dürften im Workspace nun die im Skript definierten Variablen zu sehen sein.

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Dies zeigt deutlich den Vorteil von Skripten gegenüber der Eingabe im Command Window. Man muss die Befehle nicht mehr einzeln eingeben, sondern kann diese, wenn gewünscht, in eine M-File schreiben, die dann in der angegeben Reihenfolge ausgeführt werden. Die Definition von Variablen ist deshalb wichtig, da matlab sonst die Operationen alle in der ans-Variablen speichern würde und somit nur der letzte Schritt angezeigt werden würde. Natürlich kann man, wie im Bild, auch hinter jedem Ausdruck das Semikolon weglassen, um sich die einzelnen Variablen im Command Window direkt ausgeben zu lassen.

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Allerdings wird schnell klar, dass man auch damit noch nicht so viel anfangen kann, da man weder einem möglichen Nutzer eine Option der Eingabe bietet noch erhält man eine schöne Ausgabe oder eine Aussage darüber, was das Skript eigentlich genau tut. Wie man diese beiden Dinge in sein Skript einbaut, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten.

News

01. April 2015 | Grundversion verfügbar

Inhalt:

Marcus Bether, Michael Klöppel

Technische Umsetzung:

Marcus Bether, Michael Klöppel

Kontakt:

Jörg Wensch
E-Mail: