Im zweiten Teilkapitel zu den Kontrollstrukturen soll es um die erste Form der Schleife gehen, der for-Schleife. Neben der if-Abfrage ist sie eines der wichtigsten Hilfsmittel, um sinnvolle Programme zu schreiben. Die Schleife ist vor allem für eine Automatisierung für sich wiederholende Schritte von Vorteil, die über einen bestimmten Parameter laufen. Da es zu aufwendig ist alle Schritte einzeln auszuführen oder aufzulisten. Das heißt um eine solche Schleife auszuführen benötigt man einen Laufparameter sowie einen Start- und Endwert für diesen. Optional benötigt man noch eine Schrittweite. Für ein erstes Beispiel öffnen Sie ein neues Skript und speichern es unter Schleife.m ab. Definieren Sie sich dann eine Schleife mit Laufparameter i und definieren Sie den Vektor a komponentenweise.

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Die for-Schleife folgt, wie die if-Abfrage, dem Syntax, dass jede Schleife, die über ein for eröffnet wird mit einem end geschlossen werden muss. Des Weiteren benötigt man statt einer vergleichenden Bedingung hinter dem if, einen Laufparameter, den man, wie oben, definieren muss.

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Innerhalb der Schleife ist es nun möglich in Abhängigkeit vom gewählten Laufparameter verschiedene Operationen oder Ähnliches auszuführen (Natürlich muss die Operation nicht vom Laufparameter abhängen. Sie wird dann nur mehrfach ausgeführt, aber ändert sich nicht). Im folgenden wird das Skript Schleife erweitert, um dies beispiehaft darzustellen.

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Bekannt sollte Ihnen die for-Schleife auch aus der Algebra sein, denn beispielsweise ist das Summenzeichen nichts anderes als eine for-Schleife in der sie zum Beispiel die ersten zehn natürlichen Zahlen aufsummieren. Hier machen Sie sich auch nicht die Mühe und schreiben S=1+2+3+4+5+6+7+8+9+10 sondern S=n=110n.
Ähnlich funktioniert dieses Prinzip in matlab. Wenn man in einer bestimmten Schrittfolge etwas abarbeiten möchte, wie oben gesehen, schreibt man diese nicht einzeln explizit auf, sondern definiert sie allgemein in einer solchen for-Schleife. Bevor Sie dies selbständig einmal anwenden können, lernen Sie zunächst noch etwas über die dritte Kontrollstruktur (while).

News

01. April 2015 | Grundversion verfügbar

Inhalt:

Marcus Bether, Michael Klöppel

Technische Umsetzung:

Marcus Bether, Michael Klöppel

Kontakt:

Jörg Wensch
E-Mail: